Intuition

Big Bang

Big Bang – „großer Knall“ – strandete, der Prärie entlaufen, mit nichts als der Gitarre und Federschmuck am Leib, in Big Apple. Die Taschen leer, war er auf der Suche nach dem Glück: Inmitten von Straßenschluchten und Wolkenkratzern. Er neigte den Kopf in den Nacken, weit – so weit, dass ihn die Gräser der Prärie in der Nase kitzelten. Da sah er einen Silberstreif am Horizont und traf den Pfundskerl, seines Zeichens Multimilliardär. Der erkannte Big Bangs Begabung und nahm ihn mit zu den anderen seiner Zunft. Big Bang rettete verkorkste Seelen und besprach mächtige Herrenhäuser. Die Zeit verrann. Erneut neigte er den Kopf in den Nacken, weit – so weit, bis zu den Gräsern der Prärie und machte sich aus dem Staub.

Er sah den Silberstreifen am Horizont...

Fernab, in einem Ort, hielt er an, um zu beobachten, wie Leben entsteht. Dort ließen die Menschen künstlich ihr Korn im Reagenzglas wachsen. Big Bang deutete die Zeichen, beschleunigte den Schritt und zog gen Westen. Das Land brach ab, das Meer kam. Wieder festen Boden unter den Füßen, erreichte er einen Acker. Er legte den Kopf in den Nacken, weit – so weit, dass seine Nase seinen Verstand weckte. Er wusste, er war angekommen. Er säte sein Fünkchen Ehre aus und zupfte die Gitarre: Klänge umspielten die keimende Saat.

Am folgenden Morgen war es vollbracht – die Saat gedieh so prächtig, dass sie bereit zum Ernten war. Mais, so weit das Auge reichte, von großem Genuss und einzigartigem Geschmack. Big Bang schuf den großen Knaller: den süßesten Mais, allein durch die Klänge seiner Musik, nicht nur im wilden Westen.