üstra rockt!

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Die Gewinnung der richtigen Mitarbeiter/-innen ist für die üstra eine der größten Herausforderungen der nächsten Jahre. Bis 2022 müssen rund 600 feststehende Personalabgänge durch Neueinstellungen kompensiert werden. Die üstra soll als attraktive Arbeitgeberin positioniert werden. Der Frauenanteil von heute 16 auf 22 % gesteigert werden. Die Mitarbeiter/innen sollen als Markenbotschafter gestärkt werden. Insbesondere Frauen sollen im ersten Kampagnenschritt auf technische und Fahrerberufe aufmerksam werden. Die innerbetriebliche Kultur soll weiterentwickelt werden.

Dazu braucht es eine einzigartig mutige Idee - etwas, worüber man spricht. Das Signal soll nach außen und innen wirken. Der Rock als zentrales Element ermöglicht es, Konventionen auszuhebeln. Überdies ist der Rock ein reales Bekleidungsstück zur Dienstuniform, dass von Männern getragen werden kann. üstra „rockt“ für mehr Frauen. So selbstbewusst wie Männer Rock tragen, können Frauen große Dienstfahrzeuge führen. Das ist eine Frage des Blickwinkels nicht des Geschlechts. 10 waschechte Stadtbahn- und Busfahrer tragen zum Start der Kampagne Rock: Gestaltete Busse und Stadtbahnen, Großflächen, Stützpfeiler in U-Stationen (neu) begrüßen die Kunden. Videos mit „rockenden“ Fahrern im Fahrgast/Stations-TV. Virale Spots in sozialen Medien, die Tools des Unternehmens, alles wird "gerockt." Die Presse wird zur Pressekonferenz eingeladen.

Die Kampagne löstE eine überregionale Pressewelle aus (u.a. Bild, Spiegel, Stern, taz). Bundesweit wird kontrovers diskutiert, in sozialen Medien, TV, Fachwelt und auf der Strasse. Bis nach Taiwan reichte das Echo. Die Rockgruppe ist in aller Munde, sogar in Österreichs Skihütten. Die Schnupperkurse für Frauen sind ausgebucht, die Telefone stehen nicht still und es kommen mehr als viermal so viele Bewerbungen.

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Credits

Creative Director: Frank Kudlinski
Modedesign: Thekla Ahrens
Fotos: Martin Bargiel
Makeup: Janine Köhler
Assistent: Philipp Michaels, Lena Rolke