
Gelandet sind wir nach einem fabelhaften Air-France-Dreamliner-Flug in Beijing – stolze Hauptstadt Chinas, traditionsbewusst und mit einem feinen Sinn für Symbolik und Zukunft.
Natürlich stand die Verbotene Stadt auf dem Plan: Dragonturtles, Prinzessinnen in traditionellen Kleidern, Zahlsymbolik (5/7/9 für Glück und Erfolg), Geister, die nicht über Türschwellen hüpfen können, und Hutongs zwischen Wolkenkratzern, durch die die Drachen des Glücks fliegen. Die 4 gilt als Unglückszahl – daher kaum vierte Stockwerke in den Towern.
Und dann: die Great Wall!
Niemals hätten wir gedacht, dass sie uns an eine schwarze Skipiste in Wolkenstein erinnert: steil, ungleich, herausfordernd. Gemeinsam mit Giuliano, unseren Reisebekanntschaft der ersten Stunde, sind wir bis zum Wachturm von Mutianyu gewandert. Der Blick: einzigartig. Die Konstruktion: faszinierend. Das Gefühl: besonders.
Winter in Beijing hat Style. Claudia hat sich eine pinke Panda-Fellmütze gegönnt – angesagt im Norden und zuständig für gute Laune bei Minusgraden.
Zwischen Schnee und Designgenuss liegt in Beijing nur ein Sprung: Contemporary Art im 798 Art District, UCCA, Yang Fudong und Koki Tanaka. Sein Satz blieb hängen:
“Being passive is not necessarily bad. It’s about accepting the reality of what you can and can’t do. It’s being real with yourself.”
Speichert man im Kreativ-Herz.