
Bei der Premiere des neuen Talkformats „Perspektiven aus Niedersachsen“ des NDR war Claudia in ihrer Rolle als Künstlerin und Mitbegründerin von WENN+ABER im März auf der Bühne vertreten – ein besonderer Moment, der einmal mehr zeigt, wie kraftvoll Kunst gesellschaftliche Diskurse bereichern kann.
Musikalisch wurde der Abend von Sängerin und Freundin Ayda Kirci und ihrer Band Anatolian Goes Jazz begleitet, die dem Format einen stimmungsvollen Rahmen verliehen. In der Talkrunde brachte Claudia ihre künstlerische Perspektive zum Thema Weltfrauentag und zur aktuellen Situation im Iran ein – ein Austausch, der berührte, herausforderte und zum Nachdenken anregte.
Passend dazu präsentierte sie im Foyer des NDR Funkhaus Hannover ihre Ausstellung „Cut Of Beauty“. Die eindrucksvolle Serie von Acrylarbeiten zeigt Frauen, die sich seit 2022 aus Protest gegen Unterdrückung die Haare abschneiden – eine Bewegung, die ihren Ursprung im Iran hat und weltweit ein starkes Zeichen der Solidarität setzte. Gleichzeitig macht die Ausstellung deutlich: Gewalt gegen Frauen ist auch hierzulande ein hochaktuelles Thema, das nicht an Dringlichkeit verloren hat.
Gemeinsam mit engagierten Stimmen wie Ginaz Brönnecke, Jasmin Arbabian-Vogel, Michel Abdollahi sowie Claudia selbst entstand eine intensive und vielschichtige Diskussion. Moderiert wurde der Abend von Martina Gilica für den NDR Niedersachsen.
Besonders wertvoll waren auch die persönlichen Gespräche im Anschluss beim Get Together im Foyer – Momente der Begegnung, des Zuhörens und des Weiterdenkens.
Ein denkwürdiger Abend, der gezeigt hat, wie wichtig Perspektivenvielfalt, Austausch und künstlerischer Ausdruck für unsere Gesellschaft sind. Wir sind dankbar, Teil davon gewesen zu sein.