
Im Rahmen eines umfangreichen Sanierungsprogramms investierte die Stadt Hannover in die Zukunft des Stadtteils Hainholz. Neue Grünflächen, öffentliche Räume und Infrastruktur sollten die Lebensqualität verbessern. Gleichzeitig stellte sich die Frage, wie aus baulicher Veränderung auch gesellschaftlicher Zusammenhalt entstehen kann.
Unsere Antwort war der Kultursommer Hainholz.
Gemeinsam mit Stadtverwaltung, Kulturschaffenden, Unternehmen, Vereinen, Bürgerinnen und Bürgern entwickelten wir eine gemeinsame Kommunikationsplattform, die Menschen miteinander verbindet und die positiven Entwicklungen des Stadtteils sichtbar macht.
Dafür entstand die Marke „Kultursommer Hainholz“, die über mehrere Jahre hinweg zum Dach für zahlreiche kulturelle Aktivitäten wurde. Unter dieser gemeinsamen Identität fanden Konzerte, Ausstellungen, Lesungen, Kunstaktionen und Stadtteilprojekte statt. Alle Veranstaltungen wurden über eine zentrale Kommunikationsstrategie zusammengeführt und sichtbar gemacht.
Die Marke schuf Orientierung, stärkte das Wir-Gefühl im Stadtteil und machte Hainholz weit über die Stadtteilgrenzen hinaus als kulturellen Ort erlebbar.
Herausforderung
Ein Stadtteil im Wandel sollte neue Aufmerksamkeit erhalten, den Zusammenhalt stärken und die positiven Entwicklungen für Bewohnerinnen, Bewohner und Besucher sichtbar machen.
Beitrag
Entwicklung der Marke „Kultursommer Hainholz“ sowie Konzeption und Kommunikation einer gemeinsamen Plattform für Kultur, Begegnung und Stadtteilentwicklung.
Wirkung
Ein kulturelles Leuchtturmprojekt mit hoher Sichtbarkeit, starker Beteiligung und nachhaltiger Wirkung auf die Wahrnehmung des Stadtteils.
Leistungen
Strategie · Markenentwicklung · Kommunikation · Content · Public Relations · Veranstaltungsmarketing


Der Kultursommer Hainholz war nie nur ein Veranstaltungsprogramm. Er war ein Instrument, um Menschen zusammenzubringen, Beteiligung zu fördern und einen Stadtteil neu erlebbar zu machen.
Über drei Veranstaltungszeiträume hinweg entstand eine gemeinsame Identität, die von Kulturinstitutionen, Vereinen, Unternehmen und Bürgerinnen und Bürgern getragen wurde. Allein beim ersten Kultursommer fanden rund 80 Veranstaltungen innerhalb von drei Monaten statt.
Was als Kommunikationsprojekt begann, entwickelte sich zu einem sichtbaren Zeichen dafür, wie Kultur, Beteiligung und Stadtentwicklung gemeinsam wirken können. Aus einem Stadtteil mit schwieriger Außendarstellung wurde ein Ort, der zunehmend als kreativ, lebendig und im Aufbruch wahrgenommen wurde.






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